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Innerschweizer Ausbildung
zur Katechetin/ zum Katecheten

Bildungsgang Katechese nach ForModula

In der Schweiz existieren diverse kantonale und sprachregionale nicht-universitäre kirchliche Ausbildungsgänge. Um das Ausbildungssystem transparenter und professioneller zu gestalten, hat die Schweizer Bischofskonferenz zusammen mit der Römisch–katholischen Zentralkonferenz im Jahr 2003 die Projektgruppe ForModula ins Leben gerufen. Hauptziel von ForModula ist ein einheitliches Ausbildungssystem für Katechetinnen und Katecheten in der Schweiz mit einheitlichem Bildungsstandard und vergleichbarem Bildungsniveau.

Bei ForModula handelt es sich um „Bildung im Baukastensystem“. Die Ausbildungsgänge werden dabei als Module angeboten und können einzeln besucht werden. Das ermöglicht eine Ausbildung am Stück oder über einen längeren Zeitraum verteilt zu absolvieren. Ein Modul ist eine in sich geschlossene Lerneinheit und vermittelt bestimmte Kompetenzen, die in einem Kompetenznachweis ausgewiesen werden. Die Grundausbildung zur Katechetin / zum Katecheten mit Fachausweis umfasst acht Pflichtmodule und mindestens zwei Wahlpflichtmodule. Im Sinne einer Weiterqualifizierung können zusätzliche Wahlmodule belegt werden: z.B. Heilpädagogischer Religionsunterricht.

Adressaten von ForModula sind katholische Frauen und Männer, die sich zur Katechetin / zum Katecheten ausbilden lassen wollen. Ihr Fachausweis entspricht einem schweizweit anerkannten Bildungsstandard. Darüber hinaus richtet sich ForModula auch an bereits katechetisch Tätige, die ihre Kompetenzen mit Zusatzmodulen erweitern möchten.

ForModula löst den bisherigen Innerschweizer Ausbildungskurs zur Katechetin / zum Katecheten (IAK) ab. Dieser heisst neu Modu–IAK: Modularisierte Innerschweizer Ausbildung zur Katechetin / zum Katecheten mit Fachausweis.

Für weitere Informationen verweisen wir auf die Webseiten der regionalen Fachstellen der Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug oder ForModula: www.formodula.ch